Handyvertrag mit PC

Die Variante Handyvertrag mit PC wird immer häufiger bei Händlern nachgefragt. Deshalb eine kurze Erklärung dazu: Handyverträge lassen sich mittlerweile bei einer Vielzahl unterschiedlichster Händler abschließen. Regelmäßige Bestandteile eines solchen sind die SIM-Karte, über die der Vertrag selber genutzt werden kann, der Tarif, der angibt, was wie viel kostet, sowie oftmals ein subventioniertes Mobiltelefon. Dieses wird von den Anbietern teilweise so stark vergünstigt, dass es lediglich wenige Euro kostet, während der Kunde für dasselbe Gerät ohne Handyvertrag mehrere Hundert Euro entrichten müsste.
Insbesondere Onlinehändler, also Mobilfunkunternehmen, die ihre Leistungen fast ausschließlich über das Internet vermarkten, subventionieren anstelle oder teilweise sogar zusätzlich zum Handy oftmals ganze PCs, um ihren potentiellen Kunden das Angebot noch attraktiver zu machen.

Diese Zugaben in Form von Computern werden in der Regel auf zweierlei Arten finanziert. Zum einen verzichten die Händler meist auf die Subventionierung technisch anspruchsvoller Handys. Stattdessen erhält der Kunde oftmals ein einfaches Telefon, welches die grundlegenden Funktionen erfüllt. Das seitens des Händlers gesparte Geld kann nun genutzt werden, um stattdessen den PC zu vergünstigen. Gleichzeitig werden diese regelmäßig in hohen Stückzahlen bei Großhändlern erworben, sodass sie für den Mobilfunkanbieter im Einkauf wesentlich günstiger ausfallen, als dies beispielsweise für den Endkunden der Fall wäre, wenn er sich den PC selber kaufen würde.

Ein Handyvertrag mit PC gestaltet sich also grundsätzlich ähnlich wie „normale“ Vertragsvarianten. Im Unterschied zu diesen wird der Schwerpunkt bei der Subventionierung jedoch nicht auf das Mobiltelefon, sondern auf den PC gelegt. Für alle, denen Letzterer wichtiger ist, stellen diese Verträge also durchaus interessante Alternativen dar.

Aktualisiert am 1. Juli 2008